PR Arts

Aus dem Studio

Was hier im Studio steht.

Werbung: Auf dieser Seite stehen Partnerlinks. Kaufst du darüber, bekomme ich eine Provision — für dich ändert sich am Preis nichts. Verlinkt ist nur, was hier tatsächlich benutzt wird.

Das ist keine Empfehlungsliste, sondern eine Bestandsliste. Vieles davon steht seit Jahren hier. Und das Wichtigste zuerst: Das meiste davon brauchst du nicht.

Wenn du bei null anfängst

Ein Blitz. Ein Lichtformer. Ein Auslöser.

Ich unterrichte seit 2014, und in jedem Anfängerkurs passiert dasselbe: Jemand kommt mit einer vollen Tasche und einem Bild, das nicht funktioniert. Das Problem ist nie die Anzahl der Geräte. Es ist immer die Position des einen.

Wer mit einem Blitz umgehen kann, macht bessere Bilder als jemand mit vier, der sie hinstellt und hofft.

Licht

Alles hier ist Jinbei. Seit 2014, angefangen mit deren kleinen BM-Blitzen. In zwölf Jahren ist bei Blitzen und Lichtformern nichts anderes ins Haus gekommen — nicht aus Markentreue, sondern weil nie ein Grund zum Wechseln da war.

Blitze

  • Jinbei MSN 600 Pro — die Arbeitstiere. Stehen im Studio, laufen seit Jahren
  • Jinbei HD-610 Pro — 600 Ws mit Akku. Die zwei, die mitfahren, wenn kein Strom da ist
  • Jinbei MSN 400 Pro — die kleinere Klasse

Zur Leistungsfrage, weil sie im Workshop immer kommt: Im Studio arbeitet man selten über halber Leistung. Mehr Wattsekunden kaufen dir vor allem eine längere Ladezeit weg, die du am Anfang noch gar nicht brauchst. Die kleinere Klasse reicht länger, als die meisten denken.

Lichtformer

  • Octabox 150 cm — KE Quickly Open, mit Wabe — das Licht, das am häufigsten steht
  • Oktaboxen 55 cm — für enger gesetztes Licht
  • Reflexionsschirme 120 cm — die günstigsten Teile hier und die, die ich am häufigsten in der Hand habe
  • Beautydish 50 cm
  • Striplight — mit Wabe — schmales Licht für Kanten
  • Softbox 60 × 90 cm — unspektakulär, macht mehr brauchbare Bilder als alles andere

Dauerlicht

Zwei Einheiten, und ausnahmsweise von zwei Herstellern: eine Jinbei mit 100 W und eine Godox mit 80 W. Dazu zwei RGB-Röhren für Farbe im Hintergrund.

Hier ist ehrlicherweise noch keine Entscheidung gefallen. Dauerlicht ist die dünnste Stelle im Studio.

Auslöser und Stative

Jinbei TR-Q7II mit Sony-Adapter. Dazu Jinbei-Lampenstative.

Ein Rat, der nichts kostet: Kauf keine billigen Stative. Was ein Stativ tragen muss, ist nicht das Gewicht des Blitzes, sondern der Moment, in dem jemand dagegenläuft.

Jinbei Deutschland normaler Link, keine Provision — es gibt dort kein Partnerprogramm

Kamera und Objektive

Sony A7R IV A, dazu die älteren Gehäuse der A7R-Reihe. Für Porträt, Akt und Studio zählt Auflösung mehr als Geschwindigkeit. Wer Sport oder Hochzeiten fotografiert, ist mit einer anderen Kamera besser bedient.

Das eine Objektiv: Sony FE 85 mm G Master. Wenn du diese Seite verlässt und dir eine Sache merkst, dann diese. Ich besitze vier G-Master-Festbrennweiten — 14, 24, 35 und 85 mm. Benutzt wird fast immer dieselbe.

Wenn du überlegst, welche du zuerst kaufst: keine der anderen drei. Kauf das 85er.

Dazu zwei Sigma-Objektive, 50 und 105 mm.

Brightin Star

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Brightin Star MF 50 mm f/0.95 („Night God", APS-C). Ein manuelles Objektiv mit einer Offenblende, die kein Autofokusobjektiv hat. Es ist unbequem, es ist langsam, und es macht Bilder, die sonst keins macht. Kein Werkzeug für den Auftrag — eins für den Abend, an dem man etwas ausprobieren will.

Im Workshop steht es an einem Gehäuse fest montiert, damit jeder es einmal in der Hand hatte.

Dazu das Brightin Star MF 35 mm f/0.95. Es steht seit dem 21. September hier und kommt am 26./27. September zum ersten Mal im Workshop zum Einsatz. Was es kann, schreibe ich danach hier hin und nicht vorher.

Rabattcode PRARTS — 5 % für dich.

Brightin Star 35 mm f/0.95 — Blendenring mit Markierung 0.95
Abgebildet: das 35 mm f/0.95

Bearbeitung

Adobe Creative Cloud — Lightroom und Camera Raw für die Entwicklung, Photoshop für die Retusche, InDesign für die Lichtfibel, Premiere für die Videos.

Zur Ehrlichkeit gehört: Die drei Regler, die in meinen Videos die eigentliche Arbeit machen, findest du in jeder Rohdatenentwicklung. Das Abo kauft man für Photoshop und InDesign, nicht für die Entwicklung.

Aus den Lichtfibel-Setups

Was in einzelnen Setups dazukommt und keine Fotoausrüstung ist:

Trockeneis — auf einer Kehrschaufel, mit lauwarmem Wasser übergossen. Dazu ein Messespiegel, flach auf einer Tischplatte, und ein Galgenstativ.

Zur Sicherheit brauchst du zusätzlich, und das ist keine Empfehlung, sondern eine Bedingung:

  • Kälteschutz-Handschuhe oder eine Zange — Trockeneis nie mit bloßen Händen anfassen
  • Eine Styroporbox zum Lagern, niemals luftdicht verschlossen
  • Nur in gelüfteten Räumen arbeiten. In kleinen Räumen gehört ein CO₂-Warnmelder dazu

Was hier nicht steht

Keine Taschen, kein Reisezubehör, keine Speicherkarten. Nicht weil ich nichts davon hätte, sondern weil ich dazu nichts Belastbares sagen kann — und dann schreibe ich lieber nichts.

Und es steht hier nichts, was ich nicht selbst benutze. Bevor diese Seite entstand, bin ich meine eigenen Rechnungen durchgegangen. Was ich nicht belegen konnte, ist rausgeflogen.

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